Jens Jenssen vor Ort in Mehren

Im Rahmen seiner vor-Ort-Tour durch die Verbandsgemeinde Daun besuchte Jens Jenssen, Kandidat für das Amt des Bürgermeisters, die Ortsgemeinde Mehren.

Der Ortsbürgermeister und 2. Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Erwin Umbach, empfing Jens Jenssen am Bürgerhaus. Dieses bildet zusammen mit dem Pfarrhaus aus dem Jahr 1760 und der Kirche die Ortsmitte der Gemeinde mit 1450 Einwohnern. Nachdem der Kandidat sich den Anwesenden kurz vorgestellt hatte, wurde über eines der aktuellen großen Projekte im Ort diskutiert: Den Umbau des seit kurzem leerstehenden Pfarrhauses und seiner Renovierung zu einer Landarztpraxis. Schon im kommenden Jahr soll es die Behandlungsräume der ortsansässigen Ärztin beherbergen und so die ärztliche Versorgung der Gemeinde und vieler umliegender Ortschaften sichern. Von den gesamten Baukosten in Höhe von 375.000 Euro werden 175.000 Euro über die Leader-Region Vulkaneifel mit Mitteln der Europäischen Union finanziert und die restlichen 200.000 Euro von der Kirche übernommen, der das Pfarrhaus gehört.

Beim weiteren Gang durch den Ort berichtete Bürgermeister Umbach, dass Mehren noch über zwei aktive Gaststätten im Ortskern verfügt. „Das ist wirklich etwas Außergewöhnliches, das gibt es leider nicht mehr überall. So kann man nach Feierabend im Ort zusammenkommen und bei einem Glas Bier und einer Kleinigkeit zu Essen ins Gespräch kommen“, freute er sich.

Am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Mehren erklärte der 1. Vorsitzende der Feuerwehr, Kurt Bohr die aktuellen Entwicklungen.
Er berichtete von den über 30 Feuerwehrmännern und -frauen, die derzeit in Mehren aktiv sind. Die Feuerwehr in Mehren führt 50 und mehr Einsätze im Jahr durch, dies oft in Zusammenarbeit mit den Wehren in Daun und Schalkenmehren. Der Grund dafür ist die Lage der Gemeinde in der Nähe der Autobahn und die daraus resultierende Einsatzhäufigkeit. Darauf bereitet sie sich bei vielen Übungen im Jahr vor.