Heike Raab, Staatssekretärin zu Besuch im Technologie- und Gründerzentrum der Verbandsgemeinde Daun

Heike Raab, Staatssekretärin besuchte auf Einladung des Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde, Jens Jenssen, am 23. Oktober 2020 das Technologie- und Gründerzentrum TGZ in Nerdlen, um mit Gründern digitaler Innovationsunternehmen über die Rahmenbedingungen im ländlichen Raum zu sprechen.

Nach der Vorstellung des TGZ, das 25 Unternehmen beherbergt, erläuterte Judith Klassmann-Laux, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WfG) des Landkreises Vulkaneifel, deren Aktivitäten für Gründerinnen und Gründer im Kreis.

In der sich anschließenden Diskussion mit Fabian Jaeckert, von „Jaeckert & O’Daniel“, René Jaax von „LeadUp-Media“ und Klaus Klein von „mibh“ wurde deutlich, aus welchen Gründen diese sich für

das TGZ entschieden haben. Neben der guten Internetversorgung und den hochwertigen Büroräumen war vor allem die gute Betreuung durch das Team des TGZ entscheidend – in der Einzugsphase, aber auch darüber hinaus. Zudem berichteten die Unternehmer, dass sich auch ihr bereits sehr digitaler Arbeitsalltag unter dem Eindruck der Corona-Maßnahmen nochmal verändert habe. Kundentermine entfielen vielfach und würden immer selbstverständlicher durch Video-Konferenzen ersetzt.

Heike Raab unterstrich: „Deutschland hat in den letzten Monaten einen enormen Digitalisierungsschub erfahren, der auch die Arbeitswelt nachhaltig verändern wird. Das Homeoffice hat an Bedeutung gewonnen und durch digitale Anwendungen wird Vieles ortsunabhängig, wenn nur die Internetverbindung stimmt. Darin besteht eine enorme Chance für den ländlichen Raum.“

Die Diskutierenden waren sich einig, dass eine Zusammenarbeit bereits etablierter Firmen mit jungen, innovativen Start-Ups enorme Potenziale birgt. Diese können zur Umsetzung von Digitalisierungsprozessen mit frischen Ideen, unkonventionellen Ansätzen und flexiblen Lösungen beitragen und stellen dies vielfach bereits unter Beweis.

Jens Jenssen betonte: „Ich will die Chancen, die die Digitalisierung uns bietet, stärker nutzen. Die Diskussion hat gezeigt, wie wichtig ein Austausch auch über unsere Region hinaus ist. Deshalb möchte ich ein Netzwerk aufbauen und etablieren, welches Gründer und Unternehmen von hier mit den Technologie- und Gründerzentren des Landes an den Hochschulstandorten verbindet. Davon können erstens die Unternehmen vor Ort profitieren und zweitens die Attraktivität unseres Standortes so gesteigert werden, dass die Vulkaneifel neue Gründerinnen und Gründer begeistert.“